816.016 (19S) Verfahren der Moderation und Partizipation

Sommersemester 2019

Anmeldefrist abgelaufen.

Erster Termin der LV
27.05.2019 09:00 - 17:00 M.0.22 On Campus
... keine weiteren Termine bekannt

Überblick

Lehrende/r
LV-Titel englisch
Moderation and Participation
LV-Art
Seminar (prüfungsimmanente LV )
Semesterstunde/n
2.0
ECTS-Anrechnungspunkte
4.0
Anmeldungen
8
Organisationseinheit
Unterrichtssprache
es wurde keine Unterrichtssprache angegeben
LV-Beginn
27.05.2019
eLearning
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Zeit und Ort

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LV-Beschreibung

Intendierte Lernergebnisse

Die LV verfolgt die Zielsetzungen, dass die Studierenden sich einen tieferen Einblick in partizipative Verfahren und deren jeweilige Anwendungskontexte erarbeiten sowie eigenständig die jeweiligen Stärken und Schwächen der Ansätze sowohl bezogen auf die Gestaltung der verfolgtenTechnologie- und Wissenschaftsprojekte als auch bezogen auf deren Anwendungsfelder (nachhaltige Entwicklung und Gesundheit) beurteilen können. Dies schließt die kritischeReflexion über Möglichkeiten und Grenzen von Partizipation ein.

Lehrmethodik inkl. Einsatz von eLearning-Tools

Die LV wird durch Inputs seitens des Leitens, Präsentationen der Studierenden sowie Arbeit in Kleingruppen und Plenumsdiskussionen gestaltet. Es besteht Anwesenheitspflicht.

Inhalt/e

Folgt man sozialwissenschaftlichen Beobachtungen, gewinnen partizipative Verfahren in der Gestaltung, Entwicklung und Implementation von Technologien und wissenschaftlicher Forschung immer mehr an Bedeutung. Aktuelle Begriffe wie Transformationsforschung, Transdisziplinarität, Reallabore und -experimente markieren hierbei den derzeitigen Diskussionsstand im Kontext partizipativer Technologie und Wissenschaftsgestaltung, in dem der Einsatz partizipative Verfahren genuiner Bestandteil daraus resultierender Projektegeworden ist. Hieran anschließend führt die Veranstaltung in ganz unterschiedliche partizipative Methoden und Techniken anhand konkreter Projektdarstellungen und Analysen sowie sozialwissenschaftlicher Diskussionsbeiträge ein. Thematisch fokussiert die Veranstaltung des Weiteren auf die beiden Anwendungsfelder der Gesundheit und der nachhaltigen Entwicklung. Hierbei wird es nicht nur darum geben, einen Einblick in die genannten Methoden und Techniken sowie ihre Nutzung in spezifischen Anwendungskontexten zu vermitteln, sondern auch Möglichkeiten und Grenzen partizipativer Verfahren wie auch partizipativer Forschung zu diskutieren und zu problematisieren.

Literatur

  • Bechtold, U. und Sotoudeh, M. (2008): ParticipartoryApproaches for Technology and Autonmous Living – pTA Aging. Project Report.ITA: Vienna
  • Bélanger, E., Rodriguez C., Groleau, D., Légaré, F.,MacDonald, M.E. and Marchand, R. (2016): Patient Participation in palliativecare decisions: An ethnographic discourse analysis. International Journal ofQualitative Studies on the Health and Well-being 11 (1): 1-15.
  • Birzle-Harder, B., Dehmel, C., Marg, O. und Stieß, I.(2013): Ansatzpunkte, Handlungsspielräume und Barrieren für CO2-armeAlltagspraktiken und Lebensstile. Ergebnisbericht KlimaAlltag Feldversuch.ISOE: Frankfurt/M.
  • Bogner, A., Gaube, V. und Schmetschka, B. (2011):Partizipative Modellierung. Beteiligungsexperimente in der sozialökologischenForschung. Österreichische Zeitschrift für Soziologie 36 (2): 74-97.
  • Jonas, M. and Littig, B. (2015): Sustainable Practices, inJ.D. Wright (ed.), The International Encyclopedia of the Social &Behavioral Sciences, second edition, vol. 23, Oxford: Elsevier, pp. 834-838.
  • Kerber, H., Schramm, E. und Winker, M. (2014):Partizipative Szenarioverfahren – zur methodischen Ableitung von Zukunftsbildern.Das Projekt SAUBER+ als Beispiel. ISOE: Frankfurt/M.
  • Marent, B. (2011): Partizipation als Strategie derBewältigung der Unwahrscheinlichkeit von Kommunikation. ÖsterreichischeZeitschrift für Soziologie 36 (1): 48-64.
  • Mol, A., Moser, I. and Pols, J. (Eds.) (2010): Care inPractice – On Tinkering in Clinics, Homes and Farmes. Transcript: Bielefeld.
  • Richter, I. (2016): Bürgerbeteiligung in der Energiewende –Grundlagen für eine systematische Erfassung der Beteiligungspraxis.Abschlussbericht zu Modul B (Bestandsaufnahme) des ForschungsprojektesDEMOENERGIE – Die Transformation des Energiesystems als Treiber demokratischerInnovationen. IAAS: Potsdam.
  • Schäpke, N., Stelzer, F., Bergmann, M., Singer-Brodowski,M., Wanner, M., Caniglia, G. und Lang, D.J. (2017): Reallabore im Kontexttransformativer Forschung. Ansatzpunkte zur Konzeption und Einbettung in deninternationalen Forschungsstand. Leuphana Universität Lüneburg: Lüneburg.
  • Voß, J.-P. und Amelung, N. (2016): Innovating publicparticipation methods: Technoscientization and reflexive engagement. SocialStudies of Science 46(5): 749-772.
  • WBGU (2014): Klimaschutz als Weltbürgerbewegung.Sondergutachten. WBGU: Berlin.

Prüfungsinformationen

Im Fall von online durchgeführten Prüfungen sind die Standards zu beachten, die die technischen Geräte der Studierenden erfüllen müssen, um an diesen Prüfungen teilnehmen zu können.

Prüfungsmethode/n

Die Bewertung des Seminars erfolgt auf Basis der Mitarbeit, studentischer Präsentationen (ein Drittel) und einer individuellen schriftlichen Abschlussarbeit (zwei Drittel)

Beurteilungsschema

Note Benotungsschema

Position im Curriculum

  • Besonderer Studienbereich Nachhaltigkeit (SKZ: 999, Version: 12W.1)
    • Fach: LV-Pool (Wahlfach)
      • Nachhaltigkeit ( 4.0h SE / 8.0 ECTS)
        • 816.016 Verfahren der Moderation und Partizipation (2.0h SE / 4.0 ECTS)
  • Masterstudium Science, Technology & Society Studies (SKZ: 906, Version: 16W.1)
    • Fach: Kompetenzerweiterung (Pflichtfach)
      • Verfahren der Moderation und Partizipation ( 0.0h SE / 4.0 ECTS)
        • 816.016 Verfahren der Moderation und Partizipation (2.0h SE / 4.0 ECTS)

Gleichwertige Lehrveranstaltungen im Sinne der Prüfungsantrittszählung

Sommersemester 2021
  • 816.016 SE Moderation und Partizipation (2.0h / 4.0ECTS)
Sommersemester 2020
  • 816.016 SE Moderation und Partizipation (2.0h / 4.0ECTS)