160.149 (20W) Psychologische Diagnostik in der Praxis und psychologische Gutachtenerstellung

Wintersemester 2020/21

Anmeldefrist abgelaufen.

Erster Termin der LV
24.11.2020 18:00 - 20:30 Online-Termin Off Campus
... keine weiteren Termine bekannt

Überblick

Bedingt durch die COVID-19-Pandemie können kurzfristige Änderungen bei Lehrveranstaltungen und Prüfungen (z.B. Absage von Präsenz-Lehreveranstaltungen und Umstellung auf Online-Prüfungen) erforderlich sein.

Weitere Informationen zum Lehrbetrieb vor Ort finden Sie unter: https://www.aau.at/corona.
Lehrende/r
LV-Titel englisch
Psychological assessment in practice and writing a psychological report
LV-Art
Kurs (prüfungsimmanente LV )
LV-Modell
Blended-Learning-Lehrveranstaltung
Online-Anteil
60%
Semesterstunde/n
4.0
ECTS-Anrechnungspunkte
6.0
Anmeldungen
17 (15 max.)
Organisationseinheit
Unterrichtssprache
Deutsch
LV-Beginn
24.11.2020
eLearning
zum Moodle-Kurs

Zeit und Ort

Beachten Sie bitte, dass sich aufgrund von COVID-19-Maßnahmen die derzeit angezeigten Termine noch ändern können.
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LV-Beschreibung

Intendierte Lernergebnisse

Die Absolvent*innen erlernen Kompetenzen in der Erhebung und Darstellung von psychodiagnostischen Befunden über Individuen auf der Basis von Beobachtung, Exploration, Tests und Fragebögen. Weiters sind dieTeilnehmer*innen befähigt, diagnostische Rahmenbedingungen und Vorgehensweisen zu planen, die treffsichere diagnostische Urteile ermöglichen. Die Teilnehmer*innen verfügen über ein Fachwissen in der psychologischen Diagnostik in all ihren Facetten. Dieses sie dazu befähigt, eigenständig Diagnosen  und den weiteren Behandlungsplan zu erstellen.

Lehrmethodik inkl. Einsatz von eLearning-Tools

"Stärke ist, das Gewöhnliche auf ungewöhnliche Weise zu tun" (B.T.Washington).

Dieser Kurs wird aus heutiger Sicht als eine Blended-Elearning Lehrveranstaltung geführt. 

Die Plattform der virtuellen Lehre  bildet MOODLE. Hier finden die Teilnehmer*innen Informationen über die Vortragende, über Hintergrundwissen zum Thema in Form von pdf-Dateien oder Links.  Der Kurs startet mit einem Impulsvortrag.   Über Foren und Webkonferenzen wird mit den Student*innen Kontakt gehalten. Dabei werden  Aufgaben, Selbsreflexionen und Reflexionsfragen  zu bearbeiten sein.

In der Präsenzveranstaltung erwartet die Teilnehmer*innen ein Workshop zum Thema. Die Absolvent*innen sind dazu aufgerufen, sich aktiv an Diskussionen und Übungen zu beteiligen.

Inhalt/e

Ist das noch „normal“ oder schon pathologisch? Um Antworten auf diese Frage zu bekommen, lehrt dieser Kurs den Weg vom Symptom zur Diagnose. Das sichere Erkennen, exakte Beschreiben und sinnvolle Zuordnen der Symptome zu einem gebräuchlichen Klassifikationssystem ist das Fundament für eine adäquate Therapie.

Dabei bedient sich die psychologische Diagnostik einer regelgeleiteten Sammlung und Verarbeitung von gezielt erhobenen Informationen über Eigenschaften eines Menschen.

Zu diesen diagnostischen Verfahren zählen Verhaltensbeobachtung, die Kunst einer guten Gesprächsführung und psychologische Tests. Psychologische Diagnostik ist somit weit mehr als nur der schnelle Griff zu einem Test.

Dabei wird der diagnostische Prozess ausgehend vom Erstkontakt, über die klassifikatorische Diagnostik, das Erstgespräch bis hin zur Beantwortung der Fragestellungen in Form eines Befundes  dargelegt. DieTeilnehmer*innen lernen Klassen von diagnostischen Verfahren kennen (psychometrische Tests und Fragebögen), worauf bei der Auswahl der Erhebungsinstrumente geachtet werden muss (Gütekriterien) und setzen sich mit diesen kritisch auseinander. Es wird die psychologische Diagnostik in verschiedenen Anwendungsfeldern der Psychologie (klinisch-psychologische Diagnostik) basierend auf der ICD-10 (Kapitel V, F) besprochen. Mit einem Ausblick auf die ICD-11.

Literatur

Psychologische Diagnostik. Schmidt-Atzert L. und Amelang M. (2018). Springer

Psychologische Diagnostik: Grundlagen und Anwendungsfelder. Krohne H.W. und Hock M. (2015). Kohlhammer

Link auf weitere Informationen

https://www.dimdi.de/static/de/klassifikationen/icd/icd-10-gm/kode-suche/htmlgm2020/chapter-v.htm

Prüfungsinformationen

Im Fall von online durchgeführten Prüfungen sind die Standards zu beachten, die die technischen Geräte der Studierenden erfüllen müssen, um an diesen Prüfungen teilnehmen zu können.

Prüfungsmethode/n

Zum einen zählt die Mitarbeit in den Foren, Chats sowie bei der Online-Vorlesung als auch in der Präsenzvorlesung.

Zum anderen sollen zwei psychologische Befunde selbständig erstellt werden.

Prüfungsinhalt/e

Die Themen des Kurses als Basis für die Befunderstellung.

Beurteilungskriterien/-maßstäbe

Das Erstellen von 2 psychologischen Befunden nach den Kriterien der Nachvollziehbarkeit, Schlüssigkeit, Wahl des methodischen Vorgehens und dieses ausreichend argumentiert. Aber auch formale Kriterien wie Layout, sprachlicher Ausdruck und Rechtschreibung.

Eigenständige Überlegungen, Ideenreichtum und Differenziertheit sind bei der Beurteilung des Online-Kurses wesentliche Beurteilungskriterien.

Zur Bewertung wird eine Verteilung von 60% auf die Online-Phase (Mitarbeit, Beteiligung bei Onlineaufgaben, Beiträge bei Forumsdiskussionen) sowie 40% auf die Mitarbeit und Aufgaben-erledigung während der Präsenzphase herangezogen.


Beurteilungsschema

Note Benotungsschema

Position im Curriculum

  • Masterstudium Psychologie (SKZ: 840, Version: 12W.4)
    • Fach: Psychologische Diagnostik und Klinische Psychologie (Pflichtfach)
      • Psychologische Diagnostik in der Praxis und psychologische Gutachtenerstellung ( 0.0h KU / 6.0 ECTS)
        • 160.149 Psychologische Diagnostik in der Praxis und psychologische Gutachtenerstellung (4.0h KS / 6.0 ECTS)

Gleichwertige Lehrveranstaltungen im Sinne der Prüfungsantrittszählung

Diese Lehrveranstaltung ist keiner Kette zugeordnet