200.006 (21S) Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts

Sommersemester 2021

Anmeldefrist abgelaufen.

Erster Termin der LV
08.03.2021 12:30 - 14:00 online Off Campus
... keine weiteren Termine bekannt

Überblick

Bedingt durch die COVID-19-Pandemie können kurzfristige Änderungen bei Lehrveranstaltungen und Prüfungen (z.B. Absage von Präsenz-Lehreveranstaltungen und Umstellung auf Online-Prüfungen) erforderlich sein.

Weitere Informationen zum Lehrbetrieb vor Ort finden Sie unter: https://www.aau.at/corona.
Lehrende/r
Tutor/in/Innen
LV-Titel englisch
Cultural History of the 20th Century
LV-Art
Vorlesung
LV-Modell
Onlinelehrveranstaltung
Semesterstunde/n
2.0
ECTS-Anrechnungspunkte
4.0
Anmeldungen
42
Organisationseinheit
Unterrichtssprache
Deutsch
LV-Beginn
08.03.2021
eLearning
zum Moodle-Kurs
Seniorstudium Liberale
Ja

Zeit und Ort

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LV-Beschreibung

Intendierte Lernergebnisse

Wissen über die wichtigsten Persönlichkeiten, kulturellen und geistigen Strömungen sowie "Ismen" des 20. Jahrhunderts; Schwerpunkt Europa.

Erkenntnis, dass Kunst und Kultur Subsysteme sind, die antagonistisch zum vorherrschenden Wissen seismisch auf Veränderungen, Erschütterungen und Entwicklungen der Gesellschaft reagieren.


Lehrmethodik inkl. Einsatz von eLearning-Tools

Vortrag des LV-Leiters; Audio- und Videobeispiele

Inhalt/e

In dieser LV werden schwerpunktmäßig die vielfältigen und vielzähligen „Ismen“ der Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts sowie deren Hauptvertreter vorgestellt. Neben der ‚quasi‘ lexikalischen Einführung in die Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts werden aber auch die jeweilige „geistige Situation der Zeit“ sowie gesellschaftshistorisch relevante Hintergründe diskutiert.

Das 20. Jahrhundert begann als vielschichtige Krise – gesellschaftspolitisch, machtpolitisch und vor allem: als Sprachkrise – als Krise der Wirklichkeitsverbindlichkeit. Und weil zu Beginn des 20. Jahrhunderts das ‚Krisen-Management‘ völlig versagt hat, folgte dem „falschen Denken“ „das katastrophale Handeln“ (André Glucksmann). Laut Eric Hobsbawm hat sich dieses „kurze 20. Jahrhundert“ gar als „Jahrhundert der Extreme“ erwiesen. In noch keiner Phase der Menschheitsgeschichte hat sich die Struktur der Gesellschaft so radikal gewandelt, niemals bis dahin das Bild vom Menschen so radikal verändert. Ausgelöst wurde diese Krise auch durch neue „mediale“ Zugriffsmöglichkeiten auf das, was als ‚Wirklichkeit‘ gelten sollte: Fotografie, Film, Rundfunk ...

Als kritische, die lexikalische Auseinandersetzung ergänzende Literatur werden daher Autoren wie Oswald Spengler, Egon Friedell, Hans Sedlmayr, Jean Gebser, Donald Kuspit, André Glucksmann, Eric Hobsbawm, Toni Negri/Michael Hardt oder Massimo Cacciari die Auseinandersetzung mit den zentralen Begriffen der Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts begleiten.

Erwartete Vorkenntnisse

Keine

Curriculare Anmeldevoraussetzungen

Keine

Prüfungsinformationen

Geänderte Prüfungsinformationen (COVID-19 Ausnahmeregelung)

Die Klausur findet im online-Modus statt

Prüfungsmethode/n

Schriftliche Abschlussprüfung

Prüfungsinhalt/e

Der im Skriptum zusammengefasste und in der VO erörterte Stoff

Beurteilungskriterien/-maßstäbe

Die wichtigsten Begriffe, Persönlichkeiten und wesentlichen Zusammenhänge sind zu benennen und darzulegen.

Beurteilungsschema

Note Benotungsschema

Position im Curriculum

  • Bachelorstudium Angewandte Kulturwissenschaft (SKZ: 642, Version: 16W.2)
    • Fach: Theorien und Methoden der Kulturwissenschaft (Pflichtfach)
      • Vorlesung zu Theorien der Kulturwissenschaften ( 0.0h VO / 4.0 ECTS)
        • 200.006 Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts (2.0h VO / 4.0 ECTS)
          Absolvierung im 3., 4., 5., 6. Semester empfohlen

Gleichwertige Lehrveranstaltungen im Sinne der Prüfungsantrittszählung

Sommersemester 2019
  • 200.006 VO Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts (2.0h / 4.0ECTS)